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2. Notwendige Software

Zunächst möchte ich Dir einige Werkzeuge vorstellen, die Du benutzen wirst: Ich werde Dir zwei Methoden zur DVD-Wandlung zeigen - eine unter Verwendung von MEncoder und eine unter Verwendung von transcode. Nichtsdestotrotz benötigst du für beide Metoden einige Dateien.

2.1. Ein Wort zu Codecs

In einer idealen Welt würde es nur ein Codec geben - das beste. Aber diese Welt ist weit vom Ideal entfernt. Das Ergebnis ist, dass es eine große Anzahl von Video- und Audio-Codecs zur Auswahl gibt. Zunächst werde ich die verschiedenen Arten von Codecs erklären:

Heute erscheinen die meisten Codecs mit einer speziellen Linux-Version (wie z.B. XviD, DivX 4/5 und andere.

Hier ist eine Liste der unterstützten Video-Codecs

Die Anleitung richtet ihr Hauptaugenmerk auf zwei Codecs: XviD und lavc. Die Gründe dafür sind, dass beide eine exzellente Qualität bieten, beide schnell sind und Du nur einen MPEG4-kompatiblen Decoder (wie DivX 5 oder XviD) auf einem Windowssystem zum Abspielen brauchst. Die Wiedergabe unter Linux ist überhaupt kein Problem - MPlayer oder Xine spielen fröhlich DivX 4/5, XviD und lavc-kodierte Filme.

Wieder eine Liste, dieses mal für Audio-Codecs:

Ich hoffe, dies hat die Dinge ein bischen geklärt.

2.2. Allgemeine Libraries / Codecs

Ich werde in diesem Kapitel nicht all zu sehr ins Detail gehen. Es gibt in jedem Paket weitere Dokumentation zur Installation. Siehe dort, falls Du Probleme haben solltest. Beachte, dass MPlayer ziemlich umfangreiche Anforderungen bezüglich der Versionen von gcc, binuntils und anderen zentralen System-Komponenten hat. Siehe
Die MPlayer-Installations-Dokumentation (in Englisch).

Beachte: Prüfe vor dem Download der Software, ob Deine Distribution bereits diese Software enthält. Ich verwende Debian Woody (testing) und habe festgestellt, dass sehr viel Software bereits als fertiges Paket vorhanden ist.

2.3. MPlayer

Du brauchst MPlayer. Es ist egal, ob Du später MEncoder oder transcode verwenden willst - Du brauchst in jedem Fall MPlayer. Also besorge MPlayer von
http://www.mplayerhq.hu/. Ich bevorzuge die CVS-Version, da sie häufig Features besitzt, die dem offiziellen Release fehlen. Tatsächlich basiert diese Anleitung auf Features seit wenigen Tagen in der CVS-Version existieren (heute ist der 30. April 2002). Tu einfach das Gleiche - sei tapfer und nimm die CVS-Version.

Wenn Du MEncoder zum Kodieren verwenden möchtest, empfehle ich außerdem die Verwendung von libavcodec. Bei Verwendung der CVS-Version von MPlayer musst Du libavcode herunterladen, die Release-Version von MPlayer beinhaltet bereits libavcodec. Die Anweisungen sind aus der MPlayer-Dokumentation entnommen:

Eine Bemerkung zum Kompilieren: Stelle sicher, nicht XviD support einzubinden. Stattdessen binde die Unterstützung für den libavcodec ein. Installations-Anweisungen stehen in der MPlayer-Dokumentation zur Verfügung. Ja, Du hast richtig gelesen: Kompiliere transcode mit XviD und MPlayer ohne XviD aber mit libavcodec. Der Grund dafür ist, dass MPlayer nicht für beide Codecs zur gleichen Zeit Unterstützung enthalten kann, da beide Codecs Variablen mit dem gleichen Namen verwenden.

2.4. transcode

Besorge transcode von der Homepage. Stelle sicher, dass es mit XviD-Unterstützung und Unterstützung für MPlayer's post processing-Funnktionen compiliert wird. Nochmals: Ich empfehle die Verwendung der CVS-Version.

Außerdem willst Du dvd::rip herunterladen, eine exzellente, Gtk+ basierte Benutzerobefläche für transcode. Du bekommst sie hier. Installations-Anweisungen sind enthalten.

2.5. RPMs erhalten

Ich kenne zumindest zwei Adressen, an denen du einige RPMs für die oben erwähnte Software erhälst.


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